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Innere Polarität

- sich selbst und Andere besser verstehen

Viele Menschen kennen das Phänomen der „Dualität“: Es ist das Kräftepotential von Instinkt und Logik, das Wissen um männliche oder weibliche Willenskräfte (spirituelles Geschlecht) und Bewusstseinsebenen im Körper eines Menschen. Dies ist ein wichtiger Aspekt für alle beratenden und erzieherischen Berufe zur Teambildung, harmonischen Arbeitsplatzgestaltung, Steigerung der Konzentration, Reduzierung von Ausfalltagen und vieles mehr.

Forschungs- und Interessengebiete

    • Wer hat bei Ihnen zuhause die "Hosen" an? Die Politik des Kräftespiels in einer Partnerschaft.
    • Sollten Mädchen und Knaben unterschiedliche Schulen besuchen? Was sind die fundamentalen Gründe zu verschiedenen Verhaltensweisen und Rollenspielen?
    • Wie Männer und Frauen in Respekt und beiderseitigen Verständnis miteinander arbeiten und leben können.
    • Unkontrollierte Emotionen oder mangelnde Selbstdisziplin: Woher kommen diese Verhaltensweisen?
    • Was macht die menschliche Natur tatsächlich aus? Sind Menschen mehr als nur ihr Körper? Das was man sieht, ist nicht immer das, was man glaubt zu sehen.
    • Welchen Einfluss haben Bewusstseinserweiterung oder Mem-Viren auf die Sicht der Realität.

Folgen wir dem Gedanken, dass wir ein Wesen sind, welches getrennt von unserem Körper existieren kann, was nichts Neues und Ungewöhnliches im New-Age und der Welt der Esoterik darstellt, fällt das Umdenken in Bezug des Sachverhalts leicht. Hollywood hat versucht das Thema der Seelenwanderung, Wiedergeburt und Besessenheit vielfach zu bearbeiten. Die Filme „Xchange“ und „Fallen“ sind hierfür zwei gute Beispiele. Im Film „Xchange“, schildert ein zukünftiges Szenario, wo weite Distanzen zurückgelegt werden können, indem man für gewisse Zeit in den Körper eines anderen schlüpft. Während der Austausch eines Körpers so einfach ist wie ein Augenzwinkern, ist der Körpertausch dennoch mit einer Gefahr verbunden, da das eigene Bewusstsein sich mit einem fremden Bewusstsein verschmelzen muss. Dies birgt die Gefahr, dass emotionale Gedankenmuster und Verhaltensweise des Anderen die Kontrolle vom eigenen Geist und Körper übernehmen können. Dies betrifft besonders jene, die in einem Körper inkarnieren, der nicht das gleiche Geschlecht wie ihr Lebensfunke hat.

Es gibt allerdings wesentliche Unterschiede in der Dynamik und jeglichen Mechanismen von Mann und Frau. Was also passiert wenn ein männlicher Geist den Körper einer Frau in Besitz nimmt? Die Antwort ist einfach: Der männliche Geist versucht ein Mann zu sein trotz seiner neuen weiblichen Erscheinungsform. Das Problem, was dabei entsteht, ist offensichtlich. Das Verhalten, die Gedankenstruktur, die Sexualität und die emotionale Intelligenz sind vom männlichen Geist beeinflusst. Die Beziehungen zu anderen Frauen oder Männern kann unausgeglichen und unharmonisch werden. Die natürlichen Aggressionen und der Wettkampfgeist der Männer sind nicht etwas, womit Frauen normalerweise von Natur aus ausgestattet sind. Die beiden Geschlechter können in so vielen Dingen verschieden sein und die Gesellschaft fand gerade deswegen bisher keine Lösung den Geschlechterkampf zu schlichten. Wie sollte dies auch gelingen, wenn das eigene Wissen und die Führung der beiden inneren Kräfte nicht gegeben sind?

Zu vergangenen Zeiten gab es Möglichkeiten für jene, die in einer solchen Situation gefangen waren und Beratung und Therapie suchten. Im Laufe der Zeit ging das Wissen und das Bewusstsein um die Harmonisierung und die Kontrolle der unterschiedlichen Geschlechter von Körper und Seele durch religiöse Einflüsse verloren. Und in unserer heutigen Gesellschaft tritt das Problem in extremer Form zu Tage. Es kommt zur Vermännlichung der Frau, zum Verwischen der Geschlechterrollen, zum Missverstehen der männlichen und weiblichen Energie und zur Gleichmachung beider Geschlechter. Hat uns die Erlangung der Gleichheit jedoch den wahren Sinn offenbart, was es bedeutet Mann und Frau zu sein, im Kontrast zu dem, was die Gesellschaft erwartet, was Moral, Normen und religiöse Gesetze uns vorschreiben?

Innere Polarität untersucht das Thema der Androgynität. Früher wurde auch der Begriff des Zwitters gebraucht. Damit waren Personen mit männlichen und weiblichen Eigenschaften und Geschlechtsorganen gemeint, was in vergangenen Zeiten nichts Neues oder Ungewöhnliches war. Wir finden es im chinesischen Mandala von Ying und Yang; der geistlichen Vereinigung von Shiva und Shakti-Kali; der orphischen Sage von Eros und Psyche; der natürlichen Hochzeit von Mond und Sonne; und in den elementaren Gegensätzen von Feuer und Wasser usw. Die Therapie der Inneren Polarität bringt dieses lang vergessene Wissen zurück, Technik und Therapie stellen das persönliche Gleichgewicht und die Lebensbalance wieder her.

Diese Methode der Therapie ermöglicht, dass jeder sein natürliches Gleichgewicht im Leben ungeachtet seines äußeren und inneren Geschlechts wieder findet. Ebenso ist es ein Schritt in die richtige Richtung auf dem Weg zu einer gleichberechtigten und tiefen Verbindung von Mann und Frau.
Quelle: http://innerpolarity.com