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Die Region

- Wissenwertes und Sehenswertes

 

Fächerstadt Karlsruhe

-> Die Großstadt zwischen dem Schwarzwald und dem Rhein.

 

Die Annalen der Stadtgründung vermerken:

Am 28. Januar 1715 begann man, den Hardtwald an der für Carols-Ruhe vorgesehenen Stelle zu roden.

Im Beisein von Karl Wilhelm, Markgraf von Baden wurde am 17. Juni 1715 unter Pauken- und Hörnerklang der Grundstein zum achteckigen Schlossturm gelegt. Mit dem Stein versenkte man ins Fundament das in Silber getriebene Bild des Erbauers, eine Flasche oberbadischen Weins, Gold- und Silbermünzen sowie eine Pergamentrolle mit lateinischen Versen. Der von einem Durlacher Prorektor stammende Text lautet übersetzt: „Möge dieser Stein, der jetzt von Karl gelegt wird, um in die aufgehobene Erde gesenkt zu werden und zugleich den zu den Sternen aufgebauten Turm zu tragen, fortbestehen und Jahrhunderte überdauern. Je länger er dauert, desto mehr möge er auch erstarken und sich ausbreiten.“

Vom Platz des Schlossturmes aus zog man einen Kreis, dessen Durchmesser knapp einen Kilometer betrug. Dann fügte man 32 Radien ein, die Linien der zukünftigen Straßen. Karlsruhe war geboren. Das ursprünglich aus Holz gebaute Schloss wurde später ein stattlicher Steinbau.

Es wird gern erzählt: „Seine Gemahlin verlor während der Jagd im Hardtwald ihren Fächer; auf der Suche nach dem vermissten Utensil schlief der Markgraf unter einer Eiche ein. Da sah er im Traum den Fächer liegen – und, man denke, dieser dehnte sich zu einer fächerartigen Stadt aus. Als der Fürst erwachte, lag der gesuchte Fächer wirklich zu seinen Füßen. Er schwor, die im Traum geschaute Stadt zu erbauen.“

Vier Jahre nach der Stadtgründung ließ der Markgraf an der Stelle des heutigen Marktplatzes eine Kirche erbauen, der er den Namen „Concordia“ verlieh. Als der Erbauer Karlsruhes 1738 mit neunundfünfzig Jahren starb, bestattete man ihn in dieser Kirche. Beim Bau der Stadtkirche riss man die Konkordienkirche ab. Der Enkel des Markgrafen, Karl Friedrich, ließ über dem Grabmahl eine hölzerne Pyramide erbauen, die 1825 der damals schon weit über Baden hinaus berühmte Baumeister Friedrich Weinbrenner, ein Sohn der Stadt, in eine steinerne Pyramide umwandelte. Diese Pyramide auf dem Marktplatz ist das Wahrzeichen von Karlsruhe.

Karlsruhe ist eine verhältnismäßig junge Stadt und zählt dennoch neben Mannheim, Straßburg und Stuttgart zu den vier maßgeblichen Großstädten des Raumes.

Erst nach dem 2. Weltkrieg verlor es den Rang als Hauptstadt eines der bestregierten deutschen Staaten, des Landes Baden.

 

Sehenswürdigkeiten

Schloss, anglisierter Schlossgarten, Marktplatz mit Pyramide, ev. Stadtkirche mit antikischer Tempelfront und Rathaus mit kräftigem, stumpfem Turm. Rondellplatz aus der Weinbrenner-Schöpfung mit Markgräflichem Palais und Obelisk zur Erinnerung an die erste badische Verfassung von 1826, Münzstätte, Badisches Landesmuseum im Schloss, Staatliche Kunsthalle, Badisches Staatstheater mit Opernhaus und Schauspielhaus, Badischer Kunstverein, Prinz-Max-Palais (Stadtmuseum), Schloss Gottesaue uvm.

Der Karlsruher Tierpark liegt fast im Zentrum, ist mit dem Stadtgarten verbunden und ist für die Größe der Stadt bemerkenswert.

Nun ergibt sich für Karlsruhe die ziemlich einmalige Situation, dass jedes Dorf und jedes Städtchen im näheren und weiteren Umkreis sehr viel älter ist.

Viele Städtchen um Karlsruhe waren Residenzen oder zumindest fürstliche Alterssitze.

Baden-Baden, Rastatt, Ettlingen, Durlach, Bruchsal besitzen Schlösser, die fast ausnahmslos bald nach 1700 entstanden.

Ganz zu schweigen von den Lust- und Jagdsitzen, wie Scheibenhardt, Stutensee im Norden oder dem Rokokojuwel Schloss Favorite im Süden bei Rastatt.

Karlsruhe liegt mitten im Grünen in der Rheinebene. Nur der Stadtteil Durlach schmiegt sich an die Pfinzgauhügel hin. Der Turmberg stammt aus dem 13. Jahrhundert. Er ist das Wahrzeichen von Durlach und gibt den weiten Blick auf Karlsruhe und seine Randlandschaften frei. Durlach war bis kurz vor dem 2. Weltkrieg selbstständig.

Für Durlach mit den alten Basler Tor und seinem Schloss gilt dasselbe wie für all die anderen Städtchen rings um Karlsruhe:

malerische Gassenwinkel, Fachwerk, selbstbewusste Bürgerhäuser, wuchtige Kirchenbauten, da und dort noch Tortürme, entzückende Brunnen und gemütliche Lokale, in denen eigenes Rebgewächs ausgeschenkt wird.

Auch Ettlingen ist ein eigenwüchsiges Pflaster voller städtebaulicher Feinheiten, malerischen, verwinkelten Gassen und mit beschaulichem Lebensstil. Ettlingen hat seit 1227 Stadtrechte und ist noch heute selbstständig. Die Alb fließt mitten durch das Städtchen. Genießen Sie die vielen Brücken, Fachwerkhäuser die verwinkelten Sträßchen und Gässchen, die vielen kleinen Parkanlagen und das ganz eigene, südländische Flair. Genießen Sie dieses Flair und genießen Sie am Samstag auf dem alten Rathausplatz den „Markt“ und gönnen Sie sich danach eine Pause und verweilen Sie in einem der beiden Kaffeehäuser oder den unzähligen gemütlichen Kneipen und Straßenkaffees. In der Ettlinger Haus-Brauerei „Vogel“ gleich um die Ecke gibt es einen tollen Biergarten und Essen zu vernünftigen Preisen. Auch kulturell hat Ettlingen viel zu bieten.

Das Ettlinger Stadtwappen tritt, in Stein gehauen, an mancher markanten Stelle des Stadtbildes in Erscheinung. Die ältesten derartigen Zeugnisse finden sich am Marktbrunnen (spätes 15. Jahrhundert), an der äußeren Ecke des Lauerturms und am Metzen- oder Schildhalterbrunnen (16. Jahrhundert) und am Balkon des Rathauses (1737). Anhand der Stadtsiegel ist es möglich, seine Existenz noch weiter zurückzuverfolgen.

Hier finden Sie den Stadtplan sowie das aktuelle Wetter in Ettlingen.

Egal ob Ettlingen, Durlach, Baden-Baden, Bruchsal oder Rastatt, die kleinen Städtchen um Karlsruhe haben Flair. Interessant ist, dass jedes der genannten Städtchen von einem Fluss oder Wasserlauf durchzogen ist, wodurch die Atmosphäre noch anziehender wird.

In Baden-Baden ist es die Oos, in Rastatt die Murg, in Ettlingen die Alb, Durlach hat die Pfinz, Bruchsal die Saalbach; und das bedeutet Brücken über Brücken J

Doch nicht nur das landschaftliche alleine macht Karlsruhe so reizvoll. Auch seine Umgebung hat viele Anziehungspunkte:

Im Westen der nahe Rhein und die Pfalz,

im Osten und Norden das sanft ausschwingende Hügelland von Pfinz- und Kraichgau, im Süden der Ansatz des Schwarzwaldes mit dem Albtal und schlussendlich Baden-Baden.

Kurzum: Strom, Ebene, lichte Laub-, und dunkle Tannenforste und Rheinwälder, Gebirge und Rebhügel, ein reiches Stück Erde.

 

Weitere Links:

 

Webcams in Karlsruhe

Messen, Kongresse und Veranstaltungen rund um Karlsruhe

Museum für neue Kunst (ZKM)

Reiseland Baden-Württemberg

Bahnstrecken in Baden-Württemberg

Burgen und Schlösser in Süddeutschland

Naturkundliche Wanderungen in der Region

Schwetzinger Schloss mit traumhaft schöner Schlossgartenanlage

Geschichte zur Stadt Schwetzingen

http://www.bretten.de (Die Stadt Bretten besitzt seit 750 Jahren Stadtrechte)

 

Das Kraichgau

Der Kraichgau (Wissenswertes)

Sternwarte Kraichtal

Kraichgau-Stromberg

 

Das Albtal

http://www.albtal.de/

 

Die Pfalz

Urlaub und Freizeit in der Pfalz (Wandern und Radeln)

Wandern in Rheinland-Pfalz (Tourenvorschläge)

Wandern in der Pfalz (sehr schöne Wandertipps)

Bad Bergzabern

Burg Landeck (eine Staufenburg mit dem höchsten Bergfried der Pfalz)

Der Planetenweg im Dahner Felsenland

Der Dahner Felsenpfad (Premiumweg mit Wandersiegel)

Das Moosbachtal (Außergewöhnliche Kostbarkeit im Biosphärenreservat)

 

Die Rheinauen

Naturschutzgebiet Taubergiessen

Taubergiessen - Der letzte Urwald Europas

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Knielingen

 

Der Schwarzwald

Baiersbronn – mehr Schwarzwald gibt's nirgends

Freudenstadt

Quellen und Wasserfälle im Schwarzwald

Besucherbergwerke im Schwarzwald

Hochmoorgebiet Kaltenbronn und andere interessante Ausflugszielen

Die Wutachschlucht

Sasbachwalden

 

Das Bühlertal (Wanderungen, Ausflugsziele und Radtouren)

 

Gut essen beim Nachbarn in Frankreich:

Alte Mühle (Lauterbourg)

Weißenburg (beim Nachbarn im Elsaß - Wissembourg)